Vorstellung: Prusa MINI – klein aber oho

Es schien um Prusa ein wenig still geworden zu sein, wenn man die letzten Wochen etwas zurückverfolgt hat.
Doch wie heiß es bekanntlich: „Stille Wasser sind tief.“
So war es dann auch bei Josef Prusa und Team, denn seit dem 12.10.2019 gibt es ein neues Mitglied in der Prusa Familie, den Prusa MINI.

Wie heißt es auf der Shoppingseite des Prusa MINI: „Wir stellen unseren neuen kompakten 3D-Drucker mit all dem Schnickschnack vor, den Sie von den Machern der preisgekrönten Original Prusa i3 MK2 und MK3S erwarten würden!“
Und wenn man sich einmal die Features des MINI anschaut, dann scheint es, dass man den Mund nicht zu voll genommen hat.

Aussehen und Aufbau

Natürlich fällt auf den ersten Blick die neue Aufbauart des MINI ins Auge.
Im Gegensatz zu seinen großen Brüdern verzichtet man beim Prusa MINI auf den typischen Rahmen in der Mitte und verwendet stattdessen einen freitragenden Auslegerarm, welcher die X-Achse bildet.
Getragen wird das Ganze von einer Z-Achse, welche mit einer Doppelstangenführung ausgestattet worden ist, um die einseitig wirkenden Kräfte aufzunehmen.
Die Y-Achse bildet das Chassis und nimmt neben der Kontrollbox auch das Display auf.

Wohlmöglich das dem einen oder anderen Leser die Aufbauart bekannt vorkommt, denn auch der Creality Ender-2 und der Tevo Michelangelo sind so konzipiert worden.

Druckgröße

Bei einer Grundfläche von 38 × 33 cm bietet der MINI ein Druckvolumen von 18 x 18 x 18 cm und ist damit unglaublich kompakt. Gerade dieses Merkmal macht den MINI als Zweit- oder Drittgerät für viele Nutzer interessant, die um jeden Zentimeter im Regal kämpfen müssen.

Und was spricht eigentlich dagegen eine Druckfarm mit dem Prusa MINI aufzubauen? 😉

Quelle: https://blog.prusaprinters.org
Quelle: https://shop.prusa3d.com

Elektronik, Mainboard und Display

So ist der MINI der erste 3D-Drucker aus dem Hause Prusa, der über ein 32-bit Board verfügt, waren bisher „nur“ 8-bit Boards verbaut worden. 

Quelle: https://blog.prusaprinters.org

Eine weitere Besonderheit ist, dass das neue „Buddy“-Board, so der Prusa eigene Name. Es handelt sich um eine speziell für Prusa entwickelte Sonderanfertigung mit STM32 Chip. Für die Ansteuerung der Motoren werden TMC2209 Treiber aus dem Hause Trinamic verwendet, welche auch ein Sensorless Homig möglich machen.

Weitere Neuheiten des neuen Boards sind das Vorhandensein einer Netzwerksteckdose (RJ45), die Möglichkeit das Board zukünftig mit einem ESP WIFI Modul zu erweitern und der direkte Druck über einen USB-Stick. In späteren Firmware-Versionen soll eine Software sogar dafür sorgen, dass mehrere Prusa MINI in einer Druckfarm betrieben werden können.

Beim Display hat sich auch einiges getan, so gibt es nun statt des monochromatischen LCD einen 2.8″ Grafik 65k Farbbildschirm. Dieser scheint aber nicht per Touch bedient zu werden.

Hotend und Extruder

Quelle: https://blog.prusaprinters.org

Durch die kompakte Bauform und den Freiarm des MINI musste auch ein neues Zuführkonzept her.
So wurde diesmal kein Direktextruder verwendet, sondern ein 3:1 Übersetzter Bowdenantrieb mit einem E3D kompatiblen Hotend.
Für Drucke mit hoher Auflösung kann auch hier wieder die Düse mit E3D Form getauscht werden.

Funktionen & Parameter

  • Abnehmbares magnetisches Federstahlblech mit PEI-Oberfläche
  • Neuheit 32-bit „Buddy“ Motherboard
  • Leise Trinamic 2209 Schrittmotor-Treiber
  • Schneller Druck: 200+ mm/s
  • Ethernet RJ45 Port und optionales zukünftiges ESP Wi-Fi Modul Upgrade
  • 3 Thermistoren, Lüfterdrehzahlsensoren
  • Druckvolumen 18 x 18 x 18 cm
  • Bowden-System mit 3:1 Untersetzung
  • Schichthöhe Trinamic Treiber mit 256 Mikroschritten
  • Schnelles Vorheizen: PLA 1 min / ASA 3 min
  • Sensorlose Referenzfahrt für X- und Y-Achsen
  • 2.8″ Grafik 65k Farbbildschirm mit G-Code Vorschau
  • Unterstützte Materialien – PLA, PETG, ASA, ABS, Flex
Quelle: https://blog.prusaprinters.org

Vergleich

Hier könnt Ihr nochmal in aller Kürze die Unterschiede vom Prusa MINI zum i3 MK3S nachlesen:

 Prusa MINIPrusa i3 MK3S
Druckraum18 x 18 x 18 cm | 7 x 7 x 7 in25 x 21 x 20 cm | 9.84 x 8.3 x 8
Schichthöhe0.05 – 0.35 mm0.05 – 0.35 mm
Geschwindigkeit200+ mm/s200+ mm/s
Max Hotend/Heizbett Temp.280 °C / 100 °C (500 °F / 212 °F)300 °C / 120 °C (572 °F / 248 °F)
Controller32bit STM32 Sonderanfertigung8bit Ultimachine Rambo
Schrittmotor-Treiber2209 Trinamic2130 Trinamic
ExtruderBowden-System mit 3:1-UntersetzungDirect Drive
LCD Bildschirm2.8″ Grafik 65k FarbbildschirmMonochromatisches LCD
Druckoberflächemagnetisches Heizbett mit abnehmbaren PEI-Federstahlblechenmagnetisches Heizbett mit abnehmbaren PEI-Federstahlblechen
Filamentdurchmesser1.75mm1.75mm
Düsendurchmesser0.4mm (Standard) / andere Düsendurchmesser werden unterstützt0.4mm (Standard) / andere Düsendurchmesser werden unterstützt
Unterstütze MaterialienPLA, PETG, ASA, ABS, FlexJeder Thermoplast einschließlich Nylon und Polycarbonat
Filament SensorOptionales UpgradeJa (IR)
Power PanicNeinJa
Ethernet-VerbindungJaVia Raspberry Pi
Wi-Fi-VerbindungOptionales UpgradeVia Raspberry Pi
Fortgeschrittene Sensoren3 Thermistoren, Lüfterdrehzahlsensoren4 Thermistoren, Lüfterdrehzahlsensoren
Farm ModusJa (kommende Funktion)Nein
KalibrierungAutomatisch, GitterbettnivellierungAutomatisch, Gitterbettnivellierung
DruckmediumUSB-Laufwerk / LANSD Karte
Firmware-Update-SchnittstelleUSB-Laufwerk / LANUSB Port
Stromversorgung160W, externer Adapter von Meanwell oder Delta je nach Region240W, maßgeschneidert von Delta mit Power Panic HW
Bausatz Preis349 USD / 379 EUR (VAT incl.)749 USD / 769 EUR (VAT incl.)
Montierter Drucker Preis999 USD / 999 EUR (VAT incl.)

Ausblick

Wer es bis hierhin geschafft hat zu lesen, dem sei noch ein weiteres „Geheimnis“ verraten. Man arbeitet im Hause Prusa bereits an einem, nennen wir es mal „Prusa XL“.
Wenn man den Aussagen von Josef Prusa glauben schenken darf, dann wird dieser ein Druckvolumen von 40 x 40 x 40 cm erreichen und nicht mehr auf der I3 (Iteration 3) Serie aufbauen, sondern eine Core-XY Variante werden.

Wir jedenfalls sind gespannt, was sich noch alles tut im Hause Prusa und freuen uns schon auf den neuen Prusa MINI, den wir hoffentlich Ende November testen können. Denn bestellt ist unser schon…

Review: Alfawise U30 Pro

Das der Prusa-Aufbau bei 3D-Druckern heutzutage sehr erfolgreich ist, merkt man daran, dass fast täglich neue Modelle dieser Art auf den Markt kommen.
Dabei ist momentan eine Modellreihe, der Ender-3 von Creality3D, eine der erfolgreichsten auf dem Markt.
Doch jetzt scheint Gegenwind zu kommen.
Mit dem U30 Pro drängt der Gearbest eigene Hersteller Alfawise auf den Markt. Mit dem siebten Modell des chinesischen Herstellers scheint man in diesem hart umkämpften Gebiet nun Fuß gefasst haben.

Doch was macht den U30 Pro anders, als seine Konkurrenten?

Hier in unserem Review, welches wir wieder durch die Unterstützung von Gearbest schreiben konnten, werdet Ihr es erfahren.

Anlieferung, Auspacken und Montieren

Mittlerweile gibt es zum Transport nicht mehr viel zu schreiben, da die 3D-Drucker, welche uns aus Fernost erreichen, immer bestens geschützt verpackt sind.
Die Lieferung dauerte von der Ankündigung bis zur Auslieferung rund 4 Wochen und besaß sogar eine DHL Trackingnummer. Somit konnten wir immer verfolgen, wo sich das Paket momentan befand.

Nach dem Auspacken ging es natürlich direkt mit der Montage los.
Diese war dank übersichtlicher und gut verständlicher und sogar deutscher Aufbauanleitung überhaupt kein Problem. Auch das mitgelieferte Werkzeug machte einen ganz ordentlichen Eindruck und kann auch nach der Montage weiterverwendet werden.
Es wird in der Anleitung sogar darauf hingewiesen, dass die Exzenterschrauben entsprechend einzustellen sind.
Diesen Hinweis haben wir bisher bei keinem anderen Hersteller gesehen und hat uns wirklich positiv überrascht.
Daher denken wir, dass der Aufbau auch von Anfängern durchzuführen ist.

Weiter ging es mit dem Einstellen und Leveln des gesamten Systems. Auch hier war das ganze kein Problem, da der U30 Pro in seiner Menüführung ein Levelingprogramm bereitstellt.
Mehr zum Menü und dem eigentlichen Eyecatcher, dem 4,3“ LCD-Display erfahrt Ihr im Abschnitt Elektronik.

Technische Daten

 
TechnologieFFF/FDM
AusführungBausatz / vormontiert
RahmenmaterialAluminiumprofil
Filament Durchmesser1.75 mm
Druckermaße (HxBxT)425 x 402 x 505 mm
Extruder / HotendBowden Extruder
Düsendurchmesser0.4 mm
HerstellerAlfawise
ModellU30
Hersteller LandChina
DruckplattformAluminium Heizbett 24V
Unterstütztes MaterialPLA, ABS, PETG uvm.
Max. Druckbereich (LxBxH)220 x 220 x 250 mm
AnschlussmöglichkeitenUSB-Buchse / microSD Slot
Softwarealle gängigen Slicer
Systemanforderungenab Windows 7 / MAC OS
Dateiformat.stl , .obj, g-code
Gewicht7,8 kg
DisplayFull Color Touch Display

Mechanik, Lager und Führungen

Der U30 Pro setzt, wie sein kleiner Bruder der U30, an allen Achsen auf V-Slot Führungen mit POM-Rädern.
Diese lassen sich, wie bereits zuvor schon beschrieben, mit Exzenterschrauben einstellen, um eventuell auftretendes Spiel zu reduzieren.
Für den Antrieb der Z-Achse setzt Alfawise beim U30 Pro leider nur auf eine Spindel. Dafür, dass es ein „Pro“ Modell sein soll hätten wir schon eine zweite Spindel erwartet.
Ansonsten machen der mechanische Aufbau bzw. die Konstruktion einen ganz soliden Eindruck.

Dadurch das der U30 Pro ein Stand-Alone-System ist, mussten die Elektronik und das Netzteil einen Platz am Drucker finden. Hierfür hat man den U30 Pro einfach „aufgebockt“ und die Komponenten unten platziert.
Das Ganze mag zwar ein wenig komisch anmuten, ist aber unserer Meinung nach eine gute und einfache Lösung, denn so bietet sich der Platz vor der Elektronikbox an, um dort Werkzeug oder benötigtes Zubehör zu lagern.

Extruder, Hotend und Heizbett

Die Kombination von Extruder und Hotend ist, wie bei den meisten 3D-Druckern der Chinaklasse, als Bowdensystem ausgeführt. Beim Extruder hat man auf einen, etwas abgewandelten, MK8 Standard-Extruder gesetzt. Als Hotend kommt eine MK8 CR-10 Variante zum Einsatz.
Beide Komponenten liefen beriets nach dem Auspacken recht sauber zueinander, so dass auch ohne Abgleich der E-Steps ein brauchbares Ergebnis aus dem Drucker kam.

 

Das Heizbett arbeitet, wie der gesamte Drucker, auf 24V.
Hierdurch erreicht man im Gegensatz zu 12V Systemen wesentlich schnellere Aufheizzeiten beim Heizbett und Hotend.
Das Aufheizen auf 60°C dauerte bei uns im Test rund 90 Sekunden.

Elektronik

Die Elektronikausstattung des U30 Pro hat uns ehrlich gesagt etwas überrascht.
Nicht nur das 4,3“ LCD-Display, was wirklich ein absoluter Hingucker ist, hat überzeugt, sondern auch das Mainboard, welches mit austauschbaren Steppertreibern daherkommt.
Anders als bei der Konkurrenz ist beim verbauten Mainboard bereits Marlin als Firmware eingespielt und lässt sich auch jederzeit updaten, da das Mainboard einen ATMega2560 Chip besitzt.
Diese Sache hatte uns zuweilen bei anderen Herstellern doch sehr geärgert, denn so waren keine Einstellungen und Abstimmungen in der Firmware möglich.
Nicht aber beim U30 Pro. Wer das System direkt auf eine aktuelle Version von Marlin bringen will, der findet sogar auf der Webseite von Gearbest die aktuellste Version. Diese ist aber auch auf GitHub zu erhalten.

Nochmal zurück zu den Steppertreibern.
Auch hier gibt es mal wieder einen Pluspunkt, denn der Alfawise U30 besitzt TMC2100 Treiber für die X- und Y- Achse, welche die Geräuschentwicklung während des Druckvorganges doch erheblich dämpfen.

 

Apropos Geräuschentwicklung, denn hier liegt leider ein Schwachpunkt des Druckers. Die Lüfter für die Elektronikbox und das Hotend sind überirdisch laut und scheinen von Anfang an bereits einen Lagerschaden zu besitzen.
Ganz zu schweigen vom Bauteillüfter, welcher bereits nach dem zweiten Druck komplett den Geist aufgab. Hier wären ein paar Cent mehr in bessere Lüfter doch angebracht gewesen – Punktabzug.

Bedienung und Features

Die Bedienung des U30 Pro ist dank des Touch-Displays sehr einfach und übersichtlich.
Es gibt eine Funktion zum Ein- und Ausfädeln des Filaments und einen Levelingassistenten.
Des Weiteren können alle Achsen manuell verfahren und in Home-Position gebracht werden.
Das Display reagiert gut auf die Eingaben und ist mit einem übersichtlich im Menü versehen.

Leider bietet das Display keinerlei Möglichkeit ein PID-Tuning für das Hotend oder die Einstellung der Bewegungsparameter der Achsen zu machen. Das Ganze ist aber nicht weiter tragisch, da man über ein Terminal die Möglichkeit hat die Funktionen durchzuführen und per EEPROM zu speichern.

Druckergebnis

Leider schwächelt der U30 Pro an dieser Stelle. Dies ist vor allem der Druckbettauflage geschuldet. Diese ist zwar aus Glas, hat aber bei unserem Testgerät eine Delle zur Mitte hin.
Somit kann man noch so oft die Außenecken leveln, doch die Mitte liegt ungefähr 0,08mm tiefer als der Rest. Dadurch bedingt hat man entweder zu den Seiten hin einen gequetschten Firstlayer oder halt in der Mitte größere Abstände zwischen den Linien bis hin zum Haftverlust.

Ansonsten ist das Druckergebnis befriedigend bis gut.
Die Layer bildet das Hotend sauber ab und Stützstrukturen lassen sich problemlos drucken.
Voraussetzung dafür ist natürlich ein gewissenhaft eingestelltes System und ein kalibrierter Extruder.
Die Druckgeschwindigkeiten sollten beim U30 Pro nicht allzu hoch gewählt werden, da das System, wie bereits eingangs geschrieben, ein Bettschubser ist. Mit 40 – 80mm/s seid Ihr bei diesem Drucker genau richtig.

Preis / Leistung

Für einen Preis von 150 – 220€, je nachdem welche Gutscheine gerade im Umlauf sind, ist der U30 Pro bereits zu haben und liegt so im Preissegment der Einsteigerdrucker. 

Fazit

Wer sich für den Alfawise U30 Pro entscheidet macht sicherlich nicht viel verkehrt. Bis auf die Sache mit den Lüftern und der Glasplatte ist dieser 3D-Drucker durchaus ein gutes Gerät, welcher sich auch gerne mit dem Ender-3 messen kann.
Besonders gefallen hat uns am U30 Pro das große 4,3“ LCD-Display, das Mainboard, welches dank ATMega2560 Chip und Marlin quelloffen ist und die TMC 2100 Steppertreiber.
Dies sind alles Features, die man bei anderen Herstellern nicht von Anfang an dabei hat und dort nachrüsten muss.

Der U30 Pro erhält eine Wertung von 4,6 Punkten und ist somit besonders empfehlenswert.

Bewertung
Gesamtbewertung 4,6 / 5
Zusammenbau 4 / 5
Mechanik / Elektronik 5 / 5
Ausstattung 5 / 5
Druckqualität 4 / 5
Preis / Leistung 5 / 5
Lautstärke 4,5 / 5

Kurzvorstellung: Alfawise U30 PRO – wird jetzt alles besser?

Neuigkeiten von Alfawise:

Ab dem 01.07. präsentiert Gearbest mit seiner Eigenmarke den U30 Pro.

Punkten will der chinesische Internethändler wieder bei potenziellen Ender-3 Käufern.
Diese sollen mit TMC2208 Treibern und einem neuen 4,3″ großen Display, sowie der Open-Source Firmware Marlin gelockt werden.

Der Preis liegt, ähnlich wie beim Ender-3 Pro, bei rund 220€.

Interesant sieht vor allem die Bedieneroberfläche aus, denn diese erinnert schon sehr stark an die von RAISE3D.

Wir hoffen, dass wir ein Testgerät bekommen können und halten Euch auf dem Laufenden.

Hier findet Ihr schon mal alle wichtigen Daten:

TechnologieFFF/FDM
AusführungBausatz / vormontiert
RahmenmaterialAluminiumprofil
Filament Durchmesser1.75 mm
Druckermaße (HxBxT)425 x 402 x 505 mm
Extruder / HotendBowden Extruder
Düsendurchmesser0.4 mm
HerstellerAlfawise
ModellU30
Hersteller LandChina
DruckplattformAluminium Heizbett 24V
Unterstütztes MaterialPLA, ABS, PETG uvm.
Max. Druckbereich (LxBxH)220 x 220 x 250 mm
AnschlussmöglichkeitenUSB-Buchse / microSD Slot
Softwarealle gängigen Slicer
Systemanforderungenab Windows 7 / MAC OS
Dateiformat.stl , .obj, g-code
Gewicht7,8 kg
DisplayFull Color Touch Display

3D-Druck Grundwissen: Das Hotend

Das Hotend ist eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das Wichtigste Bauteil des 3D-Druckers.
In ihm wird der feste Kunststoffaden (Filament) verflüssigt und durch eine Düse (Nozzle) auf die Druckplattform aufgetragen. Das Hotend besteht dabei nicht nur aus einem „heißen Ende“, wie es der Name vermuten lässt, sondern aus mehreren Bauteilen, die wir Euch hier näher erklären wollen.

Der Aufbau eines 3D Drucker Hotends – Infografik von Sercan Kahraman, CC-BY-SA; Bildquelle: threedom.de

Coldend

Das Coldend besteht meist aus einem gedrehten oder gefrästen Alukörper.
Dieser kann in verschiedensten Formen und Variationen ausgeführt sein, hat jedoch immer dieselbe Funktion: er kühlt das Hotend (klingt komisch, ist aber so) und sorgt dafür, dass sich das Filament nicht zu früh im Inneren des Hotends verflüssigt.
Das Coldend sollte immer aktiv gekühlt werden, was meistens mit einem kleinen Axiallüfter geschieht.
Es gibt aber auch Hotends die ein wassergekühltes Coldend besitzen.

Liner

Im Inneren des Hotends befindet sich ein Teflonschlauch, auch Liner, PTFE-Schlauch oder Tube genannt. Bei Bowdensystemen verbindet dieser zusätzlich den Extruder mit dem Hotend.
Die Aufgabe des Liners ist, einen reibungsfreien Durchlass des Filaments im Hotend zu gewährleisten. Bei 1,75mm Filament hat der Liner meistens einen Aussendurchmesser von 4mm und einen Innendurchmesser von 2mm.
Das besondere an Teflon ist seine gute Gleiteigenschaft bei gleichzeitiger Hitzeresistenz.
Doch Achtung ab 275°C zersetzt sich das Teflon und es entstehen gesundheitsgefährdende Stoffe.

Heatbreak (Throat)

Die Heatbreak verbindet das Cold- mit dem Hotend bzw. dem Heizblock. Die Heatbreak ist das wichtigste Element des Hotends, da hier die Wärmeübertragung von heißer zu kalter Seite gebrochen wird, wie ja auch der Name schon sagt.
Hier passiert der Übergang von festen zum flüssigen Material, bevor das Filament aus der Düse austritt.

Je nach Anwendungsfall gibt es verschiedene Ausführungen der Heatbreak. Es gibt Versionen, bei denen der PTFE-Liner integriert ist, es gibt Versionen, wo der Liner durchgeschoben wird und es gibt Versionen, die auf einen PTFE-Liner im Inneren verzichten.
Die zuletzt genannte Version nennt sich auch Full-Metall oder All-Metall-Heatbreak.
Der Vorteil von Full-Metall-Heatbreaks ist, dass, dadurch das der Liner nicht bis in den Heizblock reicht, Temperaturen von über 275°C eingestellt werden können.

Heizblock mit Thermistor Quelle: e3d-online.com

Heizblock

Der Heizblock ist quasi das „heiße Ende“ des Hotends. Zumeist ist der Heizblock aus Aluminium gefertigt und ist Aufnahme für Heizpatrone, Temperatursensor, Heatbreak und Düse.
Je nach Ausführung wird der Temperatursensor (Thermistor oder Thermocoupler) gesteckt, geklemmt oder geschraubt.
Neben der Aluminium Version gibt es auch noch andere Materialien, wie zum Beispiel Kupfer, die für den Heizblock verwendet werden.

Die Heizpatrone

Die Heizpatrone besteht oft aus einem edelstahlummantelten, keramischen Heizelement. Der Durchmesser der meisten Heizpatronen ist 6mm mit einer Länge von 20mm.
Je nach Netzteilspannung wird eine Heizpatrone mit 12V oder 24V eingesetzt.

Da die Heizpatrone des Öfteren mal den Dienst quittiert, empfiehlt es sich mindestens eine Patrone in Reserve zu haben.

Temperatursensor

Mit dem Temperatursensor wird die Temperatur des Heizblocks ständig überwacht und an das Steuerungsboard gesendet.
Es gibt hier diverse Versionen wie der Sensor ausgeführt ist. Es gibt Thermocoupler, Thermistoren und noch eine ganze Reihe mehr.
Die meisten DIY und China 3D-Drucker besitzen einen PT100 NTC Thermistor.

Der Temperatursensor wird oft mit der Heizpatrone zusammen im Heizblock verklemmt oder daneben festgeschraubt.
Sollte einmal der Temperatursensor verrutschen oder defekt sein, kann es ganz schnell zu einer Überhitzung des Heizblocks, dem Thermal Runaway, kommen. Daher unbedingt auf den ordentlichen Sitz achten.

Quelle: https://dabai.rocks

Düse

Klein, unscheinbar und doch von größter Bedeutung. – Die Nozzle.
Meist ist die Düse aus Messing gefertigt und besitzt auf einer Seite ein Gewinde mit dem sie in den Heizblock geschraubt wird.
Als Standard hat sich ein Düsendurchmesser von 0,4mm etabliert.
Es gibt aber auch Düsen aus Edelstahl, gehärtete Düsen und Düsen mit Edelsteinen, die besonders bei abrasiven Materialien eingesetzt werden. Neben den unterschiedlichen Materialien gibt es auch noch eine große Anzahl verschiedener Durchmesser, die eine Düse haben kann.

Extruder einstellen (E-Steps kalibrieren) – denn es kommt doch auf die Länge an

Immer wieder lesen wir, dass einige von Euch Probleme mit Unter- oder Überextrusion haben.
Oft ist einfach nur ein falsch oder schlecht kalibrierter Extruder schuld.

In diesem kleinen How-To wollen wir Euch zeigen, dass das Einstellen kinderleicht und schnell gemacht ist.

Das Wichtigste vorab: Um den Extruder einzustellen sollte das Filament frei austreten können, das heißt, dass Ihr bei einem Bowden-Setup den Teflonschlauch aus dem Push-Fit (Verschraubung) entfernt und das Filament nicht durch das Hotend läuft.
Bei einem Direktextruder solltet Ihr die Düse entfernen, damit das Filament frei austreten kann.
Der Hintergrund ist, dass wir den Extruder und nicht das ganze Setup inkl. Düse kalibrieren wollen.

Die ganze Kalibrierung sollte am besten über OctoPrint, Repetier-Server oder ein anderes Programm erfolgen mit dem Ihr Zugang zum Kommunikationsterminal Eures Druckers habt.
Natürlich ist es auch möglich das Ganze ohne Terminal zu machen, aber einfacher und schneller geht es natürlich mit.

Filament ohne Aufwärmen fördern

Damit Ihr den Extruder auch im kalten Zustand kalibrieren könnt, gibt es einen schönen Befehl in Marlin, mit dem die Funktion PREVENT_COLD_EXTRUSION umgangen werden kann.

Gebt hierfür in Euren Terminal den Befehl M302 S0 ein, um die Temperaturkontrolle auszuschalten

M302 S0

Filament fördern und messen

Es gibt mehrere Möglichkeiten das Filament zu fördern und anschließend zu messen. Wir persönlich nutzen eine Methode, bei der wir ein klein wenig Filament verschwenden.
Diese wollen wir euch hier näher beschreiben.

Als erstes schiebt Ihr das Filament durch den Extruder und klemmt es mit dem Förderrad fest.

Jetzt schiebt das Filament so weit nach vorne, bis ein kleines Stückchen aus der Push-Fit Verschraubung herausschaut und schneidet es bündig mit der Aussenkante des Push-Fit ab.

Mit der Maschinensteuerung fördert jetzt genau 100mm Filament durch den Extruder und schneidet dieses wieder bündig am Push-Fit ab.

Um das Material zu fördern gibt es je nach Programm unterschiedliche Vorgehensweisen.
Bei Simplify3D ist es ganz einfach.

Hier müsst Ihr im Geräte Bedienfeld mit den Tipp-Kontrollen die 100mm extrudieren lassen.
Bei anderen Programmen kann es sein, dass man vielleicht mehrmals eine bestimmte Länge extrudieren muss (z.B. 5 x 20mm).

Jetzt wird der geförderte Strang mit einem Messschieber oder einem Lineal vermessen.
Das Ergebnis der Messung notiert Ihr Euch und benutzt unsere Berechnungstools um den Kalibrierungsfaktor zu ermitteln.

Werte testen

Nachdem Ihr den korrigierten Wert aus unseren Berechnungstools erhalten habt, wird dieser mit dem Befehl M92 Exxx (die xxx-Werte durch den neuen Wert ersetzen) in das Terminal eingetragen.

M92 Exxx

Jetzt müsst Ihr mit den korrigierten Werten noch einmal 100mm Filament fördern lassen und wieder, wie zuvor beschreiben vermessen.

Solltet Ihr mit dem Ergebnis zufrieden sein, dann notiert Euch die neuen Extruder-Steps. Anderenfalls wiederholt nochmal die zuvor beschriebenen Schritte, bis Ihr ein zufriedenstellendes Ergebnis habt.

Werte eintragen

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die je nachdem, ob Euer Drucker ein offenes oder geschlossenes EEPROM hat, variieren.

Eintragen über EEPROM

Das Eintragen über das EEPROM geht, wenn es denn offen ist am Schnellsten.
Mit dem Befehl M92 Exxx und den vom Euch ermittelten Werten könnt Ihr den Wert direkt per Terminal an den Drucker übertragen und mit M500 das ganze Speichern.

Bitte nicht vergessen, mit M302 S170, die PREVENT_COLD_EXTRUSION wieder einzuschalten.

M92 Exxx
M302 S170
M500
Eintragen über Start-Code

Ein weiterer Weg die neuen Extruder-Steps einzutragen, ist dies über den Start-Code eures Slicer zu machen.

Hierfür tragt Ihr einfach den M92 Exxx Befehl in einer neuen Zeile in den Start-Code ein.

M92 Exxx
Eintragen über configuration.h

Die eleganteste Möglichkeit ist, dass Ihr den Wert direkt in Marlin in die configuration.h eintragt.
Hier müsst Ihr die folgende Zeile suchen:

#define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT   { 80, 80, 400, 93 }

Dort tragt Ihr dann den Wert für den kalibrierten Extruder (in diesem Fall E1) ein.

Wichtig: Bei allen Werten, die Ihr eintragt, darf kein Komma vor den Dezimalstellen stehen, sondern ein Punkt.

Jetzt solltet Ihr einen perfekt kalibrierten Extruder haben.

In einem weiteren Beitrag werden wir später auf die Extrusionswerte Eures Slicer eingehen, denn mit diesen könnt Ihr nun das Feintuning machen.

Wir hoffe Euch hat dieser Beitrag gefallen und Ihr empfehlt ihn weiter.

Kurzvorstellung: Alfawise U30 – Konkurrenz für den Ender-3?

Angriff auf den Ender-3!

Mit dem Alfawise U30 präsentiert Gearbest einen Konkurrenten des beliebten 3D-Druckers.

Punkten will man vor allem durch:

  • ein 2,5″ Full Color Touch-Display
  • einem Filament Run-Out-Sensor
  • und der Power Outrage Recovery Funktion

Preislich wird der U30 im Bereich von 150-200€ angesiedelt sein.
Momentan bekommt man Ihn sogar als Flash Sale für 151,21€.

Leider haben sich bisher die Gearbest Eigenprodukte als „Schnellschuss“ entpuppt und waren oftmals nicht ausgereift.

Ob dies auch beim U30 der Fall ist, werden wir in den nächsten Wochen herausfinden, denn das Modell ist bereits bestellt und auf dem Weg zu uns.

Vertraut wirkt jedenfalls der Aufbau des Bauteillüfters, denn dieser ist bereits beim Alfawise U20 zu finden.

Hier findet Ihr schon mal alle wichtigen Daten:

TechnologieFFF/FDM
AusführungBausatz / vormontiert
RahmenmaterialAluminiumprofil
Filament Durchmesser1.75 mm
Druckermaße (HxBxT)425 x 402 x 505 mm
Extruder / HotendBowden Extruder
Düsendurchmesser0.4 mm
HerstellerAlfawise
ModellU30
Hersteller LandChina
DruckplattformAluminium Heizbett 24V
Unterstütztes MaterialPLA, ABS, PETG uvm.
Max. Druckbereich (LxBxH)220 x 220 x 250 mm
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Systemanforderungenab Windows 7 / MAC OS
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Gewicht7,8 kg
DisplayFull Color Touch Display

Video: Umhausung für den 3D-Drucker

Eine vernünftige Umhausung für den 3D-Drucker?
Einfach und kostengünstig?

Wir sind heute auf ein Video von prusaprinters.org gestoßen, welches wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Dort werden zweit Möglichkeiten zur Umhausung vorgestellt:

Wir finden natürlich die Idee mit den IKEA Lack Tischen* sehr gelungen.

Die Druckdaten und eine gute englische Anleitung findet Ihr hier: https://www.prusaprinters.org/cheap-simple-3d-printer-enclosure

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Hier gibt es den TEVO Michelangelo
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Hier gibt es den TEVO Flash 98% Prebuild
für derzeit 347,38€ (statt 393,75€ im Flash Sale)
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Anet Coupons

Anet E10 im Flash Sale aus EU-Lager

Hier gibt es den Anet E10
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Anet A6 Gutscheincode

Hier gibt es den Anet A6 
für derzeit 157,60€ (sonst 166,25€)
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Anet A8 Gutscheincode

Hier gibt es den Anet A8 
für derzeit 113,75€ (sonst 122,50€)
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Geeetech Coupons

Geeetech A10 Couponcode

Hier gibt es den Geeetech A10
für derzeit 154,00€ (statt 162,75€ im Flash Sale)
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Geeetech A30 Couponcode

Hier gibt es den Geeetech A30
für derzeit 341,25€ (statt 350,00€ im Flash Sale)
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Alfawise Coupons

 Alfawise U10 im Flash Sale aus EU-Lager

Hier gibt es den Alfawise U10 
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TRONXY Coupons

Hier gibt es den TRONXY X5S
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Hier gibt es den Tronxy X1
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