3DHubs schaltet ab 01.Oktober 2018 alle Privataccounts ab

Es geht ein Raunen durch die 3D-Druck Szene, denn ab dem 01.10.2018 schaltet 3dhubs.com alle privaten Accounts ab.

Der Grund, laut einer von 3dhubs veröffentlichen E-Mail, ist, dass man sich mehr auf das B2B (Business to Business) Geschäft konzentrieren möchte.
Man möchte einen hoch zuverlässigen Service anbieten.

Bereits im Februar hatte man dies schon angekündigt, doch nun schein das Ende für viele Private Nutzer des beliebten Dienstes gekommen zu sein.

Hier ein Ausschnitt aus der Email von 3DHubs:

“On Monday, October 1st, 2018, we’re going to completely switch our 3D printing service to the Fulfilled by 3D Hubs
offering. This means that it will no longer be possible for Hubs outside the Manufacturing Partner Program to receive
orders on 3D Hubs.
This email explains why we’ve decided to make this switch, what this means for you, and the options you have going
forward.
Why are we doing this?
3D Hubs’ mission is to make manufacturing easier and more accessible. Since we started we have produced more
than 1.7 million parts for customers through our online platform and global network of manufacturing Hubs. We’ve
noticed that as our platform has improved over the years, the customers who order most often are businesses. As we
discussed back in February in this blog post, it has become more and more essential for 3D Hubs to deliver a highly
reliable and consistent manufacturing service to our customers.
To achieve this we started building Fulfilled by 3D Hubs at the end of 2017. We tested the impact of a more controlled
and consistent manufacturing service and customer feedback has been so overwhelmingly positive, it is hard to
ignore. Since launching this service, we have seen significant growth in the usage of our 3D print service, particularly
by the professional user group. We’ve seen customer order value doubling since January. Therefore, over the past year
it has become clear that in order to best serve our growing number of professional customers, 3D Hubs has to double
down on standardisation. That’s why we are taking the hard decision to move away from our original peer-to-peer
model and become fully B2B focused.
What does this mean for you?
As of Monday, October 1st, 2018 Fulfilled by 3D Hubs will be the only option for ordering 3D Printed parts on 3D Hubs.
On this date, the following services will be discontinued:
Platform Orders to non-manufacturing partners
Embeddable Order widget orders
Individual Hub profile pages
Unfortunately, based on your 3D Hubs order history you don’t qualify to become a Manufacturing Partner. This means
that you won’t be able to run your 3D Printing service on 3D Hubs from October 1st, 2018.
If you’re not looking to run a commercial 3D printing business but still want to offer your 3D Printing services locally,
you can consider joining our Talk Maker Forum. On this new subsection of Talk, Hubs can freely connect with local
makers, hobbyists and students interested to get their projects 3D printed. While this is by no means a full blown
replacement of our peer-to-peer platform, we hope we can keep supporting makers, hobbyist andstudents to keep
printing locally.

Email von 3Dhubs.com an seine Nutzer

Weiter geht es nur für diejenigen, die den „Fullfilment Standards“ entsprechen und unter anderem eine gültige Umsatzsteuer-ID vorweisen können.

Man  konnte heute bereits an vielen Stellen im Netz nachlesen, dass man über die Entwicklung und Entscheidung seitens 3DHubs mehr als enttäuscht ist, denn der Dienst ist durch seine breite Community berühmt worden.

Zu welchen Netzwerk die verprellten Nutzer wechseln werden bleibt abzuwarten, denn gerade im deutschsprachigen Raum gibt es kaum Alternativen.

Scoobe3D – neuartiger 3D-Scanner vorgestellt

3D-Scan ohne Nachbearbeitung und das im Handyformat, geht nicht?!?

Doch, denn seit heute (04.09.2018) gibt es auf kickstarter.com eine neue Kampagne des deutschen Start-Ups Scoobe3D, das genau das kann. 

Der Scoobe3D-Handscanner verbindet höchste Genauigkeit mit kleiner Bauweise und das mit einer Auflösung von bis zu 0,1mm. Eine Nachbearbeitung kann somit fast entfallen.

Möglich ist dies, dank eines neuen einzigartigen Algorithmus und einer neuartigen Scan-Methode.
Der Scoobe3D gibt dabei die 3D-Modelle in den Formaten STL und OBJ aus. Das erstellte Modell kann also direkt nach dem Scan an den 3D-Drucker geschickt werden!

Das Gerät ist in der Basis-Version bereits ab 499€ in der kickstarter-Kampagne zu bekommen. Es bietet die Möglichkeit, dank der quelloffenen Programmierung, eigene Applikationen zu programmieren und zu integrieren.

Das Auslieferungsdatum ist für Mitte 2019 geplant.

News: Ultimaker präsentiert ‚Ultimaker Cura 3.0‘

Aus Cura wird Ultimaker Cura und dies ist nicht die einzige Veränderung, die der niederländische Druckerhersteller Ultimaker an seiner kostenlosen Slicing-Software vornimmt.
Die heute veröffentlichte Version 3.0 hat neben einer neuen Bedienoberfläche noch weitere innovative Neuerungen an Bord, welche wir Euch hier gerne vorstellen möchten:

Neue Bedienoberfläche von Ultimaker Cura 3.0 (Quelle: https://ultimaker.com)

Die  einfache, intuitive Bedienbarkeit scheint auch bei Ultimaker mit der neuen Version von Ultimaker Cura in den Mittelpunkt gerückt zu sein. In der Standardansicht können jetzt die empfohlenen Einstellungen per Schieberegler schnell und einfach vorgenommen werden.
Dieser Modus richtet sich besonders an Anfänger und Laien, die den 3D-Druck erst kennenlernen wollen.

Sliders in recommended mode
Neue Schieberegler für noch einfachere Druckeinstellungen (Quelle: https://ultimaker.com)

 

Hier sind auch die Parameter für optimierte Druckzeiten und Materialverbräuche angepasst worden, um die Druckkosten und –zeiten so gering wie möglich zu gestalten.

Natürlich gibt es in Ultimaker Cura auch weiterhin einen Expertenmodus, mit dem auf über 200 Parameter der Slicing-Software Einfluss genommen werden kann. Somit kann jeder seine individuellen  Druckparameter finden.

Auch die Integration von Ultimaker Cura zu CAD-Systemen wurde im neuen Update verbessert, so dass es nun beispielsweise nahtlose Verknüpfungen zwischen Siemens NX oder Solid Works gibt.

Diese Verbesserungen gibt es

  • Die Startzeit beträgt in etwa nur noch die Hälfte zur vorherigen Version
  • Der Begrüßungsbildschirm wurde auf das neue Design angepasst
  • Einführung von Schiebereglern: alle empfohlenen Einstellungen können nun über Schieberegler geändert werden, wie zum Beispiel die Schichthöhe, die Druckgeschwindigkeit und die Stärke des Infills
  • Die Darstellung der Bauteilplattform wurde angepasst und mit einem 10mm bzw. 1mm Raster versehen, um die Bauteile noch präziser zu positionieren.

    Das Raster der Bauteilplattform wurde überarbeitet und beträgt nun 10mm bzw. 1mm (Quelle: https://ultimaker.com)
  • Menüpositionen und Informationsfenster wurden an neue Stellen platziert (z.B. Ebenenansicht und Druckzeit)

    Print timer
    Neue Positionen für Menueeinträge (Quelle: https://ultimaker.com)
  • Extruder können über eigene Schaltflächen angewählt werden

Neue Einstellungen für Druckparameter:

Optimierte Einstellungen für PVA Supportmaterial:
Die Druckzeiten und der Materialverbrauch können durch neue Features reduziert werden. Die Füllstruktur verändert sich während des Drucks von einem grob- zu einem feinmaschigen Netz, um nur dort die Unterstützung zu geben, wo sie benötigt wird. Dies wirkt sich auch auf die Auflösezeiten des PVA aus. Bei Fein- und Normalqualitätseinstellung werden PVA-Füllschichten mit doppelter Dicke gedruckt, was die Druckzeit noch einmal mehr verringert.

 

links mit Cura V2.6 gesliced – rechts mit Ultimaker Cura V3.0 gesliced (Quelle: https://ultimaker.com)

 

Position der Z-Nahtstelle:
Diese Einstellung macht es möglich, dass der Benutzer die Kontrolle darüber hat, wo die Nahtstelle des Schichtwechsels platziert wird. Hierdurch können Oberflächen gedruckt werden, die nicht durch Nahtstellen gestört zu werden.

 

Fülloption Kreuzfüllung:
Das besondere dieses neuen Füllmusters ist, dass dieses im Vergleich zu anderen Infill-Typen weniger Retraktion erfordert. Besonders bei flexiblen Modellen gibt dieses Füllmuster mehr Modell-Widerstand, behält aber trotzdem die weiche Eigenschaft des Filaments bei.

 

neue Fülloption – Kreuzfüllung (Quelle: https://ultimaker.com)

 

Optimierungen für dünne Schichten und Übergänge

  • Skin removal width: Dünne Schichten können angepasst werden, um Vibrationen des Druckkopfes zu verhindern.
Skin removal width comparison
Skin removal width (Quelle: https://ultimaker.com)
  • Skin expand distance: Übergänge zum Infill können optimiert werden um Hohen Aufbauten mehr Stabilität zu geben.
Skin expand distance comparison
Skin expand distance (Quelle: https://ultimaker.com)
  • Minimum extrusion for skin: Um Füllflächen wird nun standardmäßig ein Rahmen gedruckt, um ausfransen der Ränder zu vermeiden.
Extra skin wall count
Minimum extrusion for skin (Quelle: https://ultimaker.com)

 

Bug fixes

  • Benutzerdefinierte Materialprofile werden nicht mehr an Ultimaker Cura gesendet, wenn sie an einen Drucker angeschlossen werden.
  • Z-Hop mit Schichtwechsel synchronisieren
  • Speicherverlust bei MacOS
  • Druckername wird beim Öffnen der Projektdatei nicht geladen
  • Doodle3D WLAN-Box ist standardmäßig auf Nicht-Ultimaker 3-Maschinen ausgewählt

News: Prusa i3 MK3 – der beste Prusa den es je gab?

Anknüpfend an die Erfolgsgeschichte des Prusa i3 MK2 könnt Ihr seit heute das neue Meisterwerk von Josef Prusa, den Prusa i3 MK3 vorbestellen.


 Ein optischer Filamentsensor, EINSY RAMBo Motherboard mit 256 Microsteps Trinamic Treibern und ein neuartiger Aufbau der Y-Achse sind nur einige der großen Neuerungen des MK3.
Es scheint so, als ob Josef Prusa wieder ein genialer Coup gelungen ist.

Schauen wir uns mal genauer an, was uns mit dem neuen MK3 alles erwartet:

Quelle: Screenshot YouTube Video by Prusa Research (https://youtu.be/hwNIzQLtHnU)

 

Wie bereits geschrieben, wird der neue Prusa i3 MK3 über einen optischen Filamentsensor verfügen, der nicht nur den Fluss des Filamentes überwacht und bei drohender Verstopfung der Düse den Druck unterbricht, sondern er hilft beim Einfädeln des Filaments in den Extruder und stoppt den Druck bei Materialende.

Der neuartige Bondtech Extruder ist laut Prusa Research einer der besten, den es je gab. Durch seine zwei Förderrollen ist ein Durchrutschen des Materials fast unmöglich.
Zudem verfügt der neue Extruder nun über einen P.I.N.D.A 2  Autolevelsensor, welcher dank eines eingebauten Thermistors die Temperaturschwankungen beim Bedlevelling kompensiert.
Eine radiale Lüfterdüse sorgt für die optimale Kühlung des Materials nach dem Austritt aus der Düse und gibt die Luft nun von zwei Seiten ab.

Quelle: Screenshot YouTube Video by Pursa Resaerch (https://youtu.be/hwNIzQLtHnU)

 

Die größte Neuerung allerdings ist der Schritt zur 24V Stromversorgung und dem Einsatz des EINSY RAMBo motherboard. Dies macht es möglich, dass der Prusa i3 MK3 mit Trinamic Microsteppern ausgestattet worden ist, welche 256 Mircosteps Auflösung haben und damit sehr viel leiser sind, als die bisherigen Steppertreiber. Des Weiteren soll eine Kontrollfunktion das sogenannte „layer shifting“ also ein Versatz der Layer verhindern. Doch nicht nur die neuen Steppertreiber sorgen für Ruhe, so wurde beim MK3 auf drehzahlgesteuerte Noctua Lüfter gesetzt, welche nochmal erheblich leiser sein sollen.

 

Quelle: Screenshot YouTube Video by Pursa Resaerch (https://youtu.be/hwNIzQLtHnU)

Neu ist auch der Aufbau der Y-Achse, denn hier werden mit dem MK3 erstmals Aluminiumprofile verbaut, die dafür Sorge tragen, dass mit dem Prusa i3 MK3 Druckgeschwindigkeiten von 200mm/s und mehr erreichet werden können.

Auf der Y-Achse befindet sich übrigens noch eine weitere Innovation:
Ein neuartiges Druckbett mit Magnetwechselsystem.  Durch auswechselbare Federstahlblechplatten mit bewährter PEI-Oberfläche, lassen sich ganz schnell neue Druckjobs starten, ohne das man auf das Abkühlen des Druckbettes warten muss. Zudem können die Drucke dank der Biegsamkeit der Federblechplatte schnell und einfach von der PEI-Oberfläche gelöst werden.

 

 

Der 769,00€ teure Bausatz bzw. das 999,00€ teure Fertiggerät kann ab sofort bei Prusa Research vorbestellt werden und wird ab November 2017 ausgeliefert.

 

 

News: Simplify3D – ab Version 4.0: Updateservice endet wohl nach einem Jahr

Es wird spannend!

Schenkt man den Einträgen in den sozialen Netzwerken glauben, so stehen die Macher von Simplify3D kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Release.
Noch diesen Monat soll der Sprung von der aktuellen Version 3.11 auf Simplify3D 4.0 erfolgen.

 

Erste Details konnte man bereits auf Facebook erahnen. So wird es wohl eine Möglichkeit geben, Stützstrukturen aus löslichen Material und dem Druckmaterial zu kombinieren, um so kostengünstig das lösliche Material einzusetzen.

Neu wird wohl mit der Veröffentlichung sein, dass der bisher kostenlose Update-Service endet und es nur noch im ersten Jahr nach Kauf kostenlose Aktualisierungen gibt.
Was danach passiert, wenn man weiterhin mit der neusten Version versorgt sein will, steht noch nicht fest. Vorstellbar ist eine Art Abonnement oder eine Upgradegebühr. Alle bisherigen Nutzer müssen sich aber vorest keine Sorge machen. Simplify3D hat angekündigt, dass alle die neue Version 4.0 als kostenloses Update erhalten.

Nachlesen könnt Ihr das ganze Thema nochmal im User-Forum von Simplify3D, welches Ihr über diesen Link erreichen könnt: https://forum.simplify3d.com/viewtopic.php?f=8&t=7764

Simplify3D(r) und das Simplify3D Logo sind eingetragenen Markenzeichnen.

News: 3D-Drucker ersetzen Tierversuche – BQ Unterstützt bei der Forschung




Spanische Wissenschaftler können dank Einsatz von 3D-Druckern Tierversuche vermeiden.
Kernziel der Mediziner ist eigentlich den Druck von menschlichem Gewebe (Knochen und Knorpel) zu ermöglichen, um dieses im Körper bei Brüchen oder Verletzungen einzusetzen und dadurch auf den Einsatz von Metallprothesen und Implantaten zu verzichten.
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass dadurch Tierversuche verhindert werden können.
Nieves Cubo, einer der Wissenschaftler, erklärt: „Die Verwendung von etwas im Labor, das sich genauso wie der menschliche Körper verhält, reduziert Kosten, erspart Leiden und liefert sichere Ergebnisse. Denn auch wenn etwas im Körper eines Tieres funktioniert, heißt das nicht immer, dass es bei Menschen ähnlich funktioniert und umgekehrt.“

Probedruck mit Hydrogel und Plastik. Die Zellen werden in die Hydrogels integriert, um sie vor der Hitze des Extruders zu schützen und ihnen das erforderliche Lebensmilieu zu bieten.

Das Expertenteam, das sich aus Ingenieuren und Wissenschaftlern der Universität Complutense Madrid und der Einrichtung CSIC zusammensetzt, druckt ein Raster aus Polycaprolacton (PCL) in 3D, in das die dem Patienten entnommenen Zellen über eine am Extruder befestigte Nadel eingesetzt werden. Die Zellen vermehren sich, durchdringen das PCL und ersetzen es durch ein natürliches Material, Knochen oder Knorpel.

Eingesetzt werden für dieses Projekt zwei 3D-Drucker (Hephestos 2* und Witbox 2*) des spanischen Herstellers BQ, der diese zur Verfügung stellt. Zudem unterstützt BQ das Forscherteam mit seinem Fachwissen.

Die Forscher untersuchen zwei verschiedene Methoden, um dem Patienten das Gewebe zu implantieren. Bei der ersten Methode wird das Raster mit den Zellen direkt in den beschädigten Teil des Knochens oder Knorpels eingesetzt, damit diese sich im Körper regenerieren. Bei der zweiten Methode wird im Labor ein Ökosystem erschaffen, indem die Zellen das menschliche Gewebe regenerieren, das anschließend dem Patienten implantiert wird.

 

Da diese Zellen vom Patienten selber stammen und sozusagen maßgeschneidert für ihn sind, ist das Risiko, dass dieses Implantat nicht angenommen wird, viel geringer als bei Metallprothesen. Nieves Cobo, Initiatorin des Projektes, sagt: „Wir sprechen hier nicht von ersetzen, sondern von regenerieren. Wir suchen nach einer Möglichkeit, künstliche Prothesen durch etwas zu ersetzen, das sich in den Körper einfügt.“ Dieser Fortschritt lässt sich auch auf die Gewebe-Regenerierung von Menschen mit Knochenerkrankungen übertragen (wie beispielsweise bei Osteoporose).

In zwei Jahren sollen klinische Studien folgen.

 

„Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der 3D-Druck technische Herausforderungen auf jedem Gebiet meistern kann“, so Rodrigo del Prado, Deputy Director General bei BQ.

 

 

 

Quelle Bilder und Texte: BQ

Echtes Highlight: Mit PolySmooth, einem Filament auf Basis von Kurarays Polyvinylbutrylharz Mowital, lassen sich Objekte mit glatter und glänzender Oberfläche drucken, die industriell gefertigten Spritzgussprodukten in nichts nachstehen. | Quelle: Polymaker

News: Mit PolySmooth 3D-Druckteile fast wie aus der Spritzgussform herstellen

Glänzendes Ergebnis: PolySmooth, dessen Hauptbestandteil Kurarays Polyvinylbutrylharz ist, markiert einen Durchbruch im Filament-basierten 3D-Druck. Mowital verbessert die Oberflächeneigenschaften von 3D-Druckerzeugnissen signifikant. | Quelle: Polymaker




Durch die Kooperation von Kuraray und Polymaker ist es bald möglich 3D-Druckteile mit der Oberflächenqualität von Spritzgussteilen herzustellen.
Erreichbar wird dies durch Polymakers neues PVB-Filament PolySmooth, dessen Hauptbestandteil Kurarays Polyvinylbutrylharz Mowital darstellt.
Durch eine kurze Nachbehandlung mit Polymakers Micro-Droplet Polishing Technologie lassen sich, aufgrund der exzellenten Glättbarkeit von PolySmooth, wasserfeste und glänzende Oberflächen erreichen.

Nur durch die enge Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung beider Unternehmen schaffte man eine wirklich gute Kombination für weitere Produkte zu schaffen. Dr. Xiaofan Luo, der Mitbegründer und Präsident von Polymaker, lobt Mowital als „das ideale Ausgangsprodukt für unsere Formulierung”, Man hatte im Labor verschiedene Polyvinylbutyralharze getestet und erkannt, dass Mowital in Bezug auf Qualität und Konsistenz den Anforderungen mehr als gerecht wurde.

Glänzende Ergebnisse

Polymakers Polysher steht bei der weiteren Bearbeitung von PolySmoothals wichtige Kernkomponente im Mittelpunkt. Durch einen feinen Isopropanol-Nebel wird das alkohol-lösliche Filament an der Oberfläche aufgeschmolzen und gleicht dadurch Unebenheiten, die durch den Druck entstanden sind aus. Das Ergebnis ist ein wasserfestes glänzendes Objekt.Damit können Anwender zukünftig auch im privaten Bereich 3D-Objekte auf Industriestandard-Niveau erzeugen.

 

Echtes Highlight: Mit PolySmooth, einem Filament auf Basis von Kurarays Polyvinylbutrylharz Mowital, lassen sich Objekte mit glatter und glänzender Oberfläche drucken, die industriell gefertigten Spritzgussprodukten in nichts nachstehen. | Quelle: Polymaker

 

Gute Materialeigenschaften

Neben einer ausge­zeichnete Druckbarkeit und überzeugenden mechanischen Eigenschaften, weist PolySmooth eine sehr geringe Geruchsentwicklung während des Drucks auf.Besonders bei großen Drucken kommen die gute Verzugsfestigkeit und die weiteren Eigenschaften der Polyvinybutyrale, wie beispielsweise mechanische Festigkeit, Lichtbeständig­keit und sehr gute thermoplastische Verarbeitbarkeit zum Tragen.

 

Weitere Informationen sind auf den Webseiten von Polymaker und Kuraray zu finden.

Bildunterschrift/Quelle Fotos: Polymaker

News: 3dk-Top – hochtemperaturfestes Filament bis 230°C Hitzebelastung von 3dk.berlin

 Mit dem neuen Filament 3dk-Top bringt 3dk.berlin ein neues, hochtemperaturbeständiges Filament auf den Markt. Die Hitzebeständigkeit wird mit 200°C dauerhaft und bis 230°C kurzzeitiger Belastung angegeben. Das Material soll mit fast allen handelsüblichen FFF 3D Druckern, sogar ohne Heizbett, verarbeitbar ist.

Die hohe Hitzebeständigkeit erreicht das Filament durch ein dem 3D Druck nachgeschalteten Temper-Vorgang. Dabei wird das Material für 10-60 Minuten bei 110°C „gebacken“.
Das Filament kann aber auch durchaus ohne Tempern verwendet werden, dann ist es bis 80°C hitzebeständig und sehr schlagzäh.

 

Angeboten wird das Premium Filament in den Durchmessern 1,75mm und 2,85mm in den Farben schwarz, grau und weiß.
Die Kosten belaufen sich pro 300g Rolle auf 29,90€ brutto.

 

 

 

Bilder (C) 3dk.berlin (http://3dk.berlin)

News: 3D Drucker bei ALDI (Australien)

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Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 19. September 2018 um 5:18 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Am 13.05.2017 ist es wohl wieder soweit, dann hat der Discounter ALDi zum zweiten Mal einen 3D Drucker im Angebot.

Wer sich jetzt freut oder fragt, ob er das letzte Angebot verpasst hat, den müssen wir direkt wieder enttäuschen. Oder Ihr wohnt am anderen Ende der Erde.
Denn den 3D Drucker gibt es ausschließlich und nur zum besagten Termin in Australien zu kaufen.
Wie Maker’s Muse heute in einem Video berichtet hat, wird am Samstag in zwei Wochen, der Cocoon Create V2 in den Discounterfilialen erhältlich sein.
Dabei handelt es sich wohl um einen Lizenznachbau des Wanhao i3Plus Duplicator wie auf den veröffentlichten Bildern zu erkennen ist.

Anscheinend hat ALDI schon vergangenes Jahr den Cocoon Create V1 für rund 500 australische Dollar im Angebot gehabt und damit reißenden Absatz gefunden.
Auch bei diesem Modell hat es sich ebenfalls um einen Lizenznachbau eines Wanhao Duplicator i3 gehandelt.
Dazu gab es noch einen 3D Stift und diverse Filamentrollen zu kaufen.

(Quelle: https://www.catalogueau.com/aldi-3d-printer-sale-catalogue-17-23-feb-2016/)

Doch nicht nur ALDi hat als Discounter 3D Drucker im Angebot, so wurde bereits 2014 der Up Mini bei Tchibo verkauft.

Bleibt zu hoffen, dass ALDI auch hier in Deutschland den 3D Drucker ins Sortiment aufnimmt und seinen Kunden im Herkunftsland des Discounter zum Verkauf anbietet.

Mehr Informationen zu den Druckern bekommt Ihr auf der Webseite des Herstellers: https://www.cocooncreate.com.au/

Hier findet Ihr das Video von Maker’s Muse:

Titelbild Quelle: „www.youtube.com/watch?v=77rGwN9PQ9I“

News: BQ Witbox Go! – erster 3D Drucker mit Android Betriebsystem vorgestellt

Der spanische Elektronikhersteller BQ hat heute auf seiner Webseite offiziell die Witbox Go! vorgestellt. 

Die Witbox Go! ist weltweit der erste 3D Drucker mit Android M Betriebssytem.

Laut BQ war es ein wichtiger Schritt das allseits bekannte und millionenfach bewährte System in einen 3D Drucker zu integrieren. 

Neben WiFi soll der Drucker auch über NFC verfügen. Ihre Updates bekommt die Witbox via OTA (over the air).

Als Prozessor wird ein Qualcomm Snapdragon 410 Prozessor seinen Dienst verrichten. Die Speicherkapazität beträgt 4GB bzw. 8GB.

Zur Bauraumgröße gibt BQ die Maße von 140 x 140 x 140 mm an. Die Witbox selbst ist 300 x 250 x 480 mm groß und rund 5 Kg schwer.

Besonders in punkto Druckgeschwindigkeit will BQ mit der Witbox Go! zukünftig punkten. So soll ein herkömmlicher 2 Stunden Druck, aufgrund der optimierten Hard- und Softwareabstimmung, in nur 15 Minuten vorbereitet sein.

Weitere Highlights sind Sensoren zur automatischen Bettnivellierung und einem Filamentsensor der nicht nur das Ende des Filamenten erkennt, sondern auch eine verstopftes HotEnd.

Der Drucker wird durch die Zetup-Software verwaltet, die BQ selbst entwickelt hat. Die Software ist für PCs und Smartphones verfügbar.
Gedruckt werden kann übrigens PLA Filament mit 1,75mm Durchmesser. Als Extruder ist der DDG Extruder mit Bowsensystem verbaut.

Der Drucker wird wahrscheinlich im 3. Quartal diesen Jahres für rund 599.90€ auf den Markt zu finden sein.

Fotos (c) by bq (Mundo Reader)

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