Video: Umhausung für den 3D-Drucker

Eine vernünftige Umhausung für den 3D-Drucker?
Einfach und kostengünstig?

Wir sind heute auf ein Video von prusaprinters.org gestoßen, welches wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Dort werden zweit Möglichkeiten zur Umhausung vorgestellt:

Wir finden natürlich die Idee mit den IKEA Lack Tischen* sehr gelungen.

Die Druckdaten und eine gute englische Anleitung findet Ihr hier: https://www.prusaprinters.org/cheap-simple-3d-printer-enclosure

Magazin: CeBIT 2017 – Messe Recap inklusive Video

Nach der CeBIT, ist vor der CeBIT.
So oder so ähnlich kann man es beschreiben.

Die CeBIT 2017 war, wenn man sich ein wenig umsah, beherrscht vom Thema 3D.
Egal ob Augmented- oder Virtual Reality, 3D Scan oder auch 3D Druck, überall waren Menschen mit VR-Brillen vor den Augen zu sehen.

Ein anderes Thema war IoT – Internet of Things.

Mit dem Smartphone kommunizierende Blumenstecker, eine neuartige Projektsoftware, und Diagnosestecker fürs Auto, welche Fahrtzeit und –strecke aufzeichnen, gab es hier zu entdecken.

Wir haben uns für Euch nach Neuigkeiten rund um den 3D Druck umgeschaut, sind dabei auf wirklich spannende Drucksysteme gestoßen und haben sogar eine Premiere miterleben.


Am Stand von iGo3D konnten wir uns über die neusten Ideen informieren.
So wurde mit der Gründung des 3D Druck Schulungs Netzwerk der Grundstein gelegt um Anwender von 3D-Druckern gezielt zu schulen und weiterzubilden.
iGo3D bietet als selbständiger Partner dieses Netzwerkes ein eigenes Schulungsprogramm, inkl. Mitgliedschaft an.

Weitere Informationen bekommt Ihr hier: https://www.facebook.com/events/233691523769054/

Natürlich wurden aber auch die neusten 3D-Drucker am Stand präsentiert.
So konnte man den Zortrax M200, den BCN3D Sigma R17 und natürlich den Ultimaker 3 bei der Arbeit beobachten.

 

 

 

Ein 3D Drucker stach dabei besonders heraus:

 

Der Raise3D N2 Dual Printer fiel uns nicht nur wegen seinem vollgrafischen LCD Touchscreen und dem Dual Extruder auf, sondern besonders wegen seiner Bauraumgröße.
Diese ist mit 305 x 305 x 305 mm fast 1,5mal so groß, wie die des Ultimaker 3. In der Plus Version können sogar Bauteile bis 610 mm Höhe gedruckt werden.
Weiterer Vorteil ist, dass der Druckraum geschlossen ist.
Doch nicht nur die Bauraumgröße, auch der Preis ist eine echte Kampfansage an Ultimaker. So ist der Raise3D N2 ist für knapp 3.299€ und die Plus Version für 4.299€ zu haben.

 

 

 
Weiter ging es zur Halle 17.
Dort präsentierte iGo3D zusammen mit HTC eine Druckfarm mit fünf XYZ da Vinci Mini und fünf Ultimaker 3.

Wir müssen zugeben, das war wirklich imposant. 

Besonders für den Einsteiger scheinen die XYZ da Vinci Minis ein interessantes Modell zu sein, da diese bereits für 299€ zu haben sind.
Die Anschaffungskosten sind überschaubar und das Gerät ist „ready to print“.

 

 

Als weiteres Highlight besuchten wir den Stand von ZMorph.
Den dort präsentierten ZMorph 2.0 SX werden wir euch aber in einem extra Beitrag noch genauer vorstellen.

 

 

Wolltet Ihr schon immer eine Figur von Euch haben?
Das ungarische Unternehmen 3DiClone stellte auf der CeBIT eine Kabine vor, in der innerhalb von Sekunden ein 3D Scan von Euch erstellt wird.

 

Um eine Miniatur von Euch zu erzeugen werden die Daten an den Unternehmensstandort gesendet und dort ausgedruckt.
Innerhalb von ein paar Tagen könnt Ihr dann eine bunte Figur von Euch in den Händen halten.

Die Kosten liegen für eine 9 cm Figur bei rund 50€, jeder weitere Zentimeter kostet 20€ Aufpreis.
Wir finden das auf jeden Fall eine gelungene Idee.

 

 

Zu guter Letzt konnten wir noch eine Europa Premiere sehen.
Atom3dp stellte mit dem ATOM 2.5 ex seinen neuen Delta-Drucker aus. 

Zugegeben, mit 2500€ in der Basisaustattung ohne Heizbett ist der Drucker keineswegs günstig, bewegt sich aber durchaus in der Preisklasse vergleichbarer Modelle.

Für uns hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt, wir konnten neue Kontakte knüpfen und eine Menge neu Ideen für die Zukunft mitnehmen.