Magazin: Das „perfekte“ Setup?

Heizbett ja oder nein? Welchen Slicer? Haarspray oder Kaptonband?

Auch ich habe mir oft über über diese Fragen Gedanken gemacht, doch wie ist der optimale Mix zu finden?

Nachdem ich im vergangenen Jahr einen Prusa i3 hephestos von bq [Kauflink: http://amzn.to/2kxAbdH] gekauft habe, wollte ich natürlich das Optimum aus „meinem“ Drucker herauskitzeln. Ich denke jeder Maker kennt das…

Doch wo setzt man an?

Als erstes habe ich mich um die Augenscheinlichen Schwachstellen meines Druckers gekümmert:

Der Rahmen

Der Rahmenaufbau des Prusa i3 hephestos  ist zwar sehr solide, jedoch durch den einfachen Aufbau auch sehr schwingungsanfällig, besonders wenn noch das Gewicht der Filamentspule auf ihm lastet.
um die Schwingungen auf ein Minimum zu reduzieren, blieb mir keine andere Wahl, als eine Versteifung des Systems vorzunehmen.
Das Ergebnis dieser Maßnahme könnt Ihr hier finden:

http://www.thingiverse.com/thing:1326316

Das Druckbett

Nach anfänglichen Versuchen mit Malerkrepp und etlichen verzweifelten Druckversuchen, war klar: ein Heizbett muss her! Die Wahl fiel auf das MK3 Heizbett [Kauflink: http://amzn.to/2lVLDNj]. Eine ausführliche Einbauanleitung könnt Ihr hier auf meiner Webseite finden.

Die Druckauflage

Um eine plane Druckfläche zu schaffen, wurde die mitgelieferte Acrylglasplatte gegen eine gegossene und anschließend feingefräste Aluminiumplatte ausgetauscht. – Hier lohnt sich übrigens, wie bei allen Arbeiten, das genaue Ausrichten der Komponenten, um später böse Überraschungen zu vermeiden.

Mitlerweile gibt es eine Vielzahl von Autbedleveling Sensoren, jedoch solltet Ihr trotzdem auf ein präzise ausgerichtetes Druckbett achten.  

Der Haftvermittler

Malerkrepp

Malerkrepp kann man verwenden, aber aufgrund der rauen Oberfläche ist dies für mich nicht relevant, genauso wenig wie Bluetape.

Kaptonband

Kaptonband [Kauflink: http://amzn.to/2m3RHmj] stellte sich als ein echtes Hilfsmittel dar. Die Drucke wurden an der Unterseite glatt und die Folie hielt auch eine gewisse Zeit, bevor Sie erneuert werden musste.

Dauerdruckplatten (DDP)

Hier gibt es auch eine Vielzahl von Herstellern von Dauerdruckplatten. Ein erster Versuch mit einer Buildtak-Platte verlief leider nicht optimal, so dass ich weiterhin erstmal das Kaptonband benutzte.
Jedoch habe ich mich jetzt, nach langem Zögern, durchgerungen eine FilaPrint DDP von FilaFarm zu kaufen. Und ich muss sagen, die Investition hat sich mehr als gelohnt. Es ist so, wie auf der Webseite beschrieben, der Druck haftet ideal und das Ablösen der gedruckten Teile geht nach dem Abkühlen fast wie von alleine.

Der Slicer

Ich verwende seit ca. 1 Woche den Slicer von Simplify3D (S3D).

Zwar gibt es auch hier gute und kostenlose Programme, jedoch war für mich die Einstellbarkeit der Prozessparameter letztendlich der auschlaggebende Punkt. Auch hier habe ich nach langem hin und her ein wenig mehr investiert, aber die Ergebnisse sind mehr als überzeugend.

 

 

 

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Ulrich Saßmannshausen

Ulrich Saßmannshausen

Mein Name ist Ulrich Saßmannshausen, ich bin der Gründer und Hauptautor von SELBSTgedruckt - 3D-Druck Magazin
Mein Ziel ist es, Euch mit Neuigkeiten, Test und Tutorials aus der Welt des 3D-Drucks zu versorgen.
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